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Gefahren der Technik
Die Technik der Verwendung der elektrischen Energie ist in den letzten 50 Jahren erheblich fortgeschritten.
Die Gefahren der elektrischen Energie sind jedoch nach wie vor die selben wie zur Zeit der Entdeckung im 19. Jahrhundert.

Der Organismus von Lebewesen leitet elektrischen Strom.Verbrennungen durch das Beruehren von aktiven Leitern 400V Wechselstrom 50Hz. 35A Sicherung loeste nicht aus. Zusaetzlich werden durch koepereigene Funktionen ueber Nervenbahnen, elektrische Impulse zwischen Gehirn und den Koerperteilen als Informationen ausgetauscht. Das Herz selbst erzeugt je Minute ca. 80 Impulse, welche den Herzmuskel bewegen.
Werden durch einen Fehler von Aussen elektrische Stroeme durch den Koerper von Lebewesen geleitet, so werden die koerpereigenen Impulse ueberlagert und moeglicherweise gestoert. Dies kann bis zum Verkrampfen von Muskeln fuehren. Das Herz kann zu einem veraenderten Verhalten bei der Herzfrequenz stimuliert werden und es kommt zu Herzrhythmusstoerungen.
Durch Selbstversuche und Erfahrungswerte wurde festgestellt, dass Stromstaerken ueber 50mA bereits toedlich sein koennen bzw. die oben beschriebenen Effekte ausloesen, wenn der Fremdstrom ueber das Herz fliesst.
Dabei ist Wechselstrom gefaehrlicher als Gleichstrom, weil durch die Netzfrequenz das gefaehrliche Herzkammerflimmern eher eintritt.
Durch die Waermewirkung des Stromes kommt es auch zu Verbrennungen und durch die elektrolytische Wirkung des Stromes zur Zersetzung des Blutes.


Eine ordnungsgemaesse Anlage bzw. Betriebsmittel ist fuer den Nutzer von grossem Vorteil und erleichtert das taegliche Leben.
Der unsachgemaesse Umgang mit elektrischer Energie und die Verwendung defekter Geraete sowie auch die normale Alterung und Abnuetzung einer elektrischen Anlage bzw. eines elektrischen Betriebsmittels jedoch koennen zu schwersten Verletzungen, auch mit toedlichen Folgen, fuehren.
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Schutzmassnahmen
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Viele der in elektrischen Betriebsmitteln und Anlagen eingebauten Schutzmassnahmen sind fuer den Laien nicht leicht zu erkennen oder unverstaendlich. Durch unsachgemaesses hantieren oder reparieren kann eine zuvor wirksame Schutzmassnahme ausser Kraft treten und im Fehlerfall eine gefaehrliche Beruehrungsspannung anstehen, die zu gefaehrlichen Fremdstroemen ueber den ueberbrueckenden Koerper fuehren koennen. Dadurch koennen Personen geschaedigt oder Sachen zerstoert werden. Die Funktion von Fehlerstromschutzschaltern, insbesondere von Personenschutzschaltern mit einem Nennfehlerstrom von max. 30mA, kann nicht mit der Prueftaste getestet werden, sondern ausschliesslich mit einem zugelassenen und geeigneten Messgeraet.

Jede Reparatur an elektrischen Betriebsmitteln, jede Aenderung an einer elektrischen Anlage darf ausschliesslich von einer Fachkraft durchgefuehrt werden. Es ist bei weitem nicht ausreichend zu wissen, welche Draehte wie an einem Geraet oder einer Steckdose oder einer Leuchte anzuschliessen sind. Das dahinterstehende Schutzkonzept, welches oft erst im Fehlerfall aktiviert wird, muss in jedem Fall mit beruecksichtigt werden.
Diese Forderung wird nicht nur vom Gesetzgeber durch zwingende Normen eingefordert, sondern sollte jedem verantwortungsbewussten Nutzer der elektrischen Energie bewusst sein. Die zivilrechtliche und strafrechtliche Haftung fuer eine fehlerhafte Reparatur oder Erweiterung trifft in jedem all den Ausfuehrenden, der mit seinem Privatvermoegen haftet.

Link zum Thema: Gefahren der Elektrotechnik
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Letzte Aenderung am: 01.01.2006
Ersteinrichtung am: 01.06.2004
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